Telemedizin: Steigerung der Lebensqualität bei chronisch Kranken

Nach Ergebnissen der Studie ‘Pro TeleMonitoring’ des Frankfurter Verbandes der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik (VDE) können die Lebensqualität und -erwartung chronisch kranker Patienten mit einem flächendeckenden Einsatz von Telemedizin gesteigert werden. Außerdem sind Behandlungskosten im Vergleich zur Standardbehandlung teils um 10 bis 50 Prozent niedriger.

Telemedizin erlaubt frühes Erkennen eines verschlechterten Gesundheitszustands

Nach der Healthcare Marketing sind für die finanziellen Einsparungen die bis zu 70 Prozent geringeren Kosten für stationäre Behandlungen entscheidend. Als Ursache dafür wird vor allem angeführt, dass ein verschlechterter Gesundheitszustand frühzeitig erkannt und Akutsituationen damit vermieden werden können. Telemonitoring führt der Studie zufolge zu einer besseren Therapietreue sowie höheren Behandlungsqualität.

Gegenüber der Healthcare Marketing äußerte Dr. Ralf von Baer, Geschäftsführer der Robert Bosch Healthcare GmbH in Waiblingen, er sehe “…in der Telemedizin einen entscheidenden Fortschritt zur bedarfsgerechten Gesundheitsversorgung chronisch Kranker und damit eine Chance zur Antwort auf den demographischen Wandel”.

Laut der aktuellen VDE-Studie werden mehr als 50 Prozent der deutschen Gesundheitsausgaben für die Behandlung chronischer Erkrankungen aufgewendet. An der Studie ist die Robert Bosch Healthcare GmbH, die in Deutschland derzeit mehr als 200 Patienten und in den USA über 150.000 Patienten mit Telemedizinprogrammen versorgt, ebenfalls beteiligt. Die Studie wurde im Zuge des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projekts ‘Technologie und Dienstleistungen im Demografischen Wandel’ verfasst.

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