Repräsentative Umfrage unter Deutschen: Bei Gesundheitsfragen wird zunehmend das Internet konsultiert

Bei Gesundheitsfragen wendet sich die deutsche Bevölkerung zunehmend an das Internet.  40 Prozent nutzen das digitale Medium aktuell zur Informationsgewinnung. Das persönliche Gespräch mit dem Arzt bleibt jedoch weiterhin die Informationsquelle Nummer eins. So die Ergebnisse der aktuellen Studie “Informationsquellen zum Thema Gesundheit und Medizin” des Marktforschungsinstituts Mindline Media vom August 2013.

Die im Juni dieses Jahres durchgeführte repräsentative Umfrage ergänzt die erste Telefonbefragung dieser Art zum Informationsverhalten bei gesundheitlichen Themen der Berliner Marktforscher von 2009. Ergänzt wurde die aktuelle Studie 2013 im Rahmen der Studienreihe ‘mindline media Report’ durch Fragen zur Nutzung von gesundheitsrelevanten Angeboten im Internet und zur Vertrauenswürdigkeit der Informationsquellen.

18 Prozent mehr als 2009 nutzen Internet für  Gesundheitsinformationen

Nach den Ergebnissen der Studie nutzen 40 Prozent der Bundesbürger (28 Millionen) das Internet mittlerweile zur Information über Gesundheitsthemen. Das bedeutet eine Steigerung um 18 Prozent im Vergleich zu 2009. Platz eins bei der Informationsgewinnung im Gesundheitsbereich bleibt mit 71 Prozent (Steigerung um 10 % zu 2009) die persönliche Beratung durch den Arzt. Mit nahezu unveränderten Werten nehmen die Kundenzeitschriften der Apotheken den dritten Platz ein. Mehr als jeder Zweite (37 Millionen) zieht diese Zeitschriften zu Rate. Drei Fünftel der Bevölkerung (61 Prozent) informiert sich über das Fernsehen über Gesundheitsthemen.

Jüngere  Bevölkerung nutzt Internet noch wesentlich stärker

Jüngere (unter 30 Jahre) nutzen das Internet wesentlich stärker. 57 Prozent von ihnen informieren sich über Gesundheitsfragen im digitalen Medium. Somit liegt das Internet bereits an dritter Stelle, hinter dem Fernsehen auf dem zweiten Platz (61 %) und dem Arzt. Bei den 30-49-Jährigen nutzten 56 Prozent das Internet und 60 Prozent informierten sich über das Fernsehen in gesundheitlichen Belangen.

Jeder Vierte hat Vertrauen in Informationen  zu Gesundheitsthemen aus dem Internet

Das größte Vertrauen hat die deutsche Bevölkerung nach wie vor in die persönliche Beratung des Arztes. Mit einigem Abstand folgen schriftliches Informationsmaterial der Ärzte und Kundenmagazine der Apotheken. Gesundheitsinformationen im Internet werden zwar häufig genutzt, sind bisher aber nur von jedem Vierten (26 Prozent) als verlässlich eingestuft. Bei den Jüngeren und den Internetnutzern ist dieser Anteil mit einem Drittel bereits etwas höher.

Häufig werden Internetseiten wie das das Online-Nachschlagewerk Wikipedia (58 Prozent), Gesundheitsportale wie ‘netdoktor.de’, ‘gesundheit.de’ und ‘onmeda.de’ (41 Prozent) und Internetseite der Krankenkassen (37 Prozent) genutzt.

Mittels des computergestützten Telefoninterviews wurden 2013  anhand eines strukturierten Fragebogens 508 deutschsprachige Personen ab 14 Jahre in Deutschland befragt. 2009 waren 1001 Studienteilnehmer in der Studie eingeschlossen.

Weitere Informationen zu gesundheitsbezogenen Studien der Werbeagentur für digitale Kommunikation finden Sie auf unserer Website.


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