EU-Kommission startet öffentliche Konsultation zum Thema Gesundheits-Apps

Die EU-Kommision sieht große Möglichkeiten im Einsatz von Apps bei der Gesundheitsvorsorge und der Therapie, u.a. ein Einsparungspotential von 99 Milliarden Euro europaweit. Die Einsparungen resultieren nach Einschätzung der Kommission aus:

  • Der Ermöglichung von Frühdiagnosen
  • Motivation zur Prävention
  • Bis zu 30% Zeitersparnis bei Erfassen und Auswerten von Daten

Mit einer öffentlichen Befragung von Ärzten, Patienten, Gesundheitspolitikern und anderen Interessierten will die Brüsseler Behörde Informationen zu den Chancen und Risiken der Apps gewinnen. Die Befragung läuft bis zum 3. Juli im Internet.

Insbesondere durch die weltweite Verbreitung von Smartphones und Nutzung von Gesundheits-Apps ist das Thema hochaktuell.

 EU investiert in Gesundheits-Apps

Um Innovationen zu fördern, hat die EU bereits 100 Millionen Euro in Mobile-Health-Projekte investiert.

Beispielsweise wird ein Projekt gefördert, bei dem tragbare Dialysegeräte mit einer App gekoppelt werden, die den Patienten bei schlechten Werten warnt.

Datenschutz bei Apps und Einordnung als Medizinprodukt nicht ausreichend geklärt

Der Einsatz von Gesundheits-App bringt neben den Vorteilen auch Risiken mit sich. Eine Fragestellung der Konsultation ist daher auch der Datenschutz und ob für die Gesundheits-Apps besondere Regelungen getroffen werden müssen.

Auch die Frage der Zertifizierung als medizinische Geräte ist noch nicht abschließend geklärt.

Haben Sie Interesse an Apps im Gesundheitsbereich? Dann klicken Sie hier.

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