Bewegtbilder sind wichtige Instrumente für die Patientenkommunikation

Bewegtbilder sind ein bedeutsames Mittel zur Informationsvermittlung bzw. -beschaffung. Dies bestätigen Vertreter aus der Kommunikationsbranche im Gespräch mit Pharma Relations (Ausgabe 03/2014).

Angefangen von Wartezimmer-TV, das Informationen über Selbstzahler-Leistungen lieferte,  sind nun immer mehr Filme über die verschiedensten Gesundheitsthemen im Internet zu finden. Patienten informieren sich zunehmend selbst über die für sie interessanten Themen. Bewegte Bilder ermöglichen hier eine direkte, persönliche Ansprache und können komplexe Inhalte anschaulich darstellen.

Der Trend geht in Richtung kurze Clips, die häufig als Animationsfilm konzipiert sind. Neben dem Internet werden zunehmend Social Media als Verbreitungswege genutzt. Hier liegt das Erfolgsrezept in Glaubwürdigkeit, Authentizität, Objektivität und Emotionalität. Die Gestaltung der Filme muss dabei auf das jeweilige Thema abgestimmt sein.

Studie zeigt positiven Effekt von Bewegtbildern auf die Motivation der Patienten

Diese Aussage stützt Professor Dr. Fred Harms, Leiter des Instituts für Gesundheitskommunikation und Versorgungsforschung an der Wiener Sigmund Freud Universität und Gründer des Patientenschulungsportals „Patientenfuchs“. In einem Interview in der aktuellen Ausgabe von Pharma Relations wies er auf die Ergebnisse der Diabetes Education Self Management Studies (DESS) hin. Der Einsatz von bewegten Bildern in der Kommunikation konnte die Verbesserung von klinischen Parametern von Patienten mit chronischen Erkrankungen entscheidend unterstützen.

Krankheiten wie Diabetes oder COPD erfordern eine hohe Eigenverantwortung der Patienten. Bewegtbilder können die Patienten stärker ansprechen und motivieren. So besteht das Portal „Patientenfuchs“ größtenteils aus Videos, die über die Themen Diabetes, Herz, Asthma und COPD informieren.

Erklärfilme bringen die Botschaft zum Patienten

Bewegtbilder sind somit eine wertvolle Ergänzung zu Printmedien wie z.B. gedruckten Patienteninformationen. Fotos und Texte können zwar eine große Wirkung entfalten. Ein Onlinevideo jedoch ist noch aussagekräftiger, weil es auf mehreren Ebenen arbeitet. Als audiovisuelles Produkt spricht beispielsweise der Erklärfilm mehrere Sinne gleichzeitig an und weckt die Emotionen der Zuschauer. Verschiedene Stilmittel kommen zum Einsatz. Wo das komplexe Zusammenspiel der Reize stimmt, wo sich vereinfacht gesagt positive Schwingungen auf die Zuschauer übertragen, erreicht die Botschaft des Films ihr Ziel.

Klicken Sie hier, wenn auch Sie Ihre Inhalte mit Erklärfilmen anschaulich darstellen wollen.


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