Silver Surfer stehen E-Health positiv gegenüber – das Ende vom des Mythos des analogen Seniors

Laut einer Untersuchung des E-Health-Unternehmens Withings sind User auch jenseits der 50 E-Health-Anwendungen gegenüber durchaus aufgeschlossen. Der Produzent von intelligenten Geräten und Apps zur Selbstmessung von Gesundheitsparametern wie Blutdruck, Gewicht etc. befragte Nutzer im Alterssegment von 50 bis 79 Jahren in Deutschland, Frankreich und den USA.

Rund 89 % der deutschen Nutzer gaben an, dass ihnen die mobilen Gesundheitsbegleiter dabei helfen mit Hilfe der Selbstvermessung ihre Gesundheit besser im Blick zu haben. Immerhin 49 % der Senioren übermitteln diese Daten an ihren Arzt, wobei die Gruppe der 70 bis 79 jährigen dabei am aktivsten ist.

Withings räumt in seiner Befragung gleich mit drei Mythen auf:

Senioren haben mit digitaler Technik nichts am Hut

Immerhin ist der Anteil von Senioren im Netz von 2011 biss 2012 von 59,8 % auf 65,4 % gestiegen.

Senioren sind skeptisch gegenüber den digitalen Gesundheits-Medien

Die Umfrage von Withings ergab z.B. dass 77 % der Senioren die Online-Terminvergabe nutzen, 64 % bestellen Rezepte online und immerhin 27 % beobachten einen Gesundheitsparameter elektronisch.

Ärzte nutzen E-Health zur Kommunikation mit den Patienten

Lediglich 33 % der Praxen nutzen laut Befragung überhaupt die Möglichkeit, online mit den Patienten in Kontakt zu treten.

Als Fazit lässt sich festhalten, dass die Bedeutung der älteren Generation als Zielgruppe für digitale Kommunikation im Gesundheitswesen meist unterschätzt wird. Gerade die sogenannten Silver Surfer sind die Hauptnutzer des Gesundheitssystems und sollten daher auch im Fokus stehen.

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